Aktuelles

Das Archiv im JGHV

24.11.2011

Seit einigen Jahren ist das Archiv des JGV im Landesarchiv Schleswig – Holstein im Schloss Schleswig untergebracht.
 
Anlässlich einer Sitzung des Präsidiums in Neumünster haben es sich die Mitglieder des Präsidiums nicht nehmen lassen, dem Archiv des JGHV und unserem Archivar Hans – Peter Köster einen Besuch abzustatten.

Archiv

Beeindruckt  von der Größe des Landesarchives, aber auch vom Umfang des JGHV Archivs konnten wir Herrn Köster  bei seiner umfangreichen Arbeit beobachten.
Interessant für uns war der Aufwand, der vom Archivar betrieben werden muss, um das eingegangene Material, mit „Suchwörtern“ und „Schlagwörtern“ zu versehen, in Suchbücher und EDV einzuarbeiten, damit es schnellsten wieder gefunden werden kann.
Das Ordnung sein muss ist verständlich, aber so exakt alles in gleicher Reihenfolge, in gleichen Ordnern usw. war beeindruckend.

Archiv

Anlässlich dieses Besuches wies Herr Köster darauf hin, dass nicht alle Mitgliedsvereine regelmäßig Unterlagen wie z.B. Mitteilungshefte, Rundschreiben, Zuchtbücher usw. übergeben.
Er betonte noch mal, „entsorgen kann er, aber er möchte auch entscheiden was entsorgt werden kann“.
Wir können nur empfehlen, wer in der Nähe von Schleswig ist, sollte unserem Archiv einen Besuch nach vorheriger Anmeldung bei Herrn Köster abstatten.
 
Dr. Frank

Wahlen im JGHV im März 2012

31.07.2011

Gemäß der Satzung des JGHV sind beim nächsten Verbandstag gemäß § 7 Abs. 4 und 5 der Satzung des JGHV folgende Gremien neu zu wählen:

  1. Fünf Mitglieder der Stammbuchkommission (§ 13 Abs. 1 der Satzung)
  2. Zwei Rechnungsprüfer (§ 16 der Satzung)
  3. Das Verbandsgericht (§ 4 Verbandsgerichtsordnung)
        - Vorsitzender (muss die Befähigung zur Ausübung des Richteramtes im Sinne des deutschen Richtergesetzes haben)
        - 2 Beisitzer ( davon muss ein Beisitzer die Befähigung zur Ausübung des Richteramtes im Sinne des deutschen Richtergesetzes haben)
    Für jedes Mitglied des Verbandsgerichtes ist ein entsprechend qualifizierter Stellvertreter zu wählen.
  4. Fünf Mitglieder der Zuchtkommission des JGHV im VDH plus zwei Nachfolgekandidaten entsprechend der Vereinbarung des JGHV mit dem VDH

 Zur Vorbereitung der Wahlen wurde vom erweiterten Präsidium am 19. März 2011 in Fulda gemäß §§ 8 Abs. 7, 9 Abs. 3 der Satzung ein Wahlausschuss bestellt. Diesem gehören folgende Personen an:

  • Herr Paul Maurer, In den Rübenstücken 7 in 66701 Beckingen,
    Tel.: 06835-68514 als Vorsitzender
  • Frau Silke Kippenberg, Königsbrücker Landstr. 88 in 01109 Dresden,
    Tel.: 0351-8802201
  • Frau Jenny Schröder, Dietenhauser Str. 1 in 83623 Dietramszell,
    Tel.: 08027-671
  • Herr Friedhelm Röttgen, Hafkesdell 8 in 45219 Essen,
    Tel.: 02054-5903
  • Herr Bernd Theile – Ochel, Buchhagen 1 in 57489 Drolshagen,
    Tel.: 02761-71331

Dem Vorsitzenden des Wahlausschusses obliegt die Leitung der Wahlen.
 
Die Mitgliedsvereine werden gebeten, Wahlvorschläge bis zum 15.11.2011 – zwecks Veröffentlichung im „Der Jagdgebrauchshund“ bei dem Vorsitzenden schriftlich einzureichen. Bei den Vorschlägen wird um genaue Angabe der Position gebeten, für die der Vorschlag gelten soll
Verwenden Sie für Ihre Vorschläge folgendes Formular:

Formular Wahlvorschlag 2012

Darüber hinaus können selbstverständlich auch noch Vorschläge bis zum bzw. beim Verbandstag gemacht werden.

Herzlichen Glückwunsch

07.07.2011

Wolf Schmidt-KörbyWir gratulieren unserem Vizepräsidenten, Herrn Wolf Schmidt – Körby, der am 7.Juli 2011 seinen 75.Geburtstag feiert, sehr sehr herzlich, verbunden mit den besten Wünschen für Gesundheit, persönliches Wohlergehen, Glück und Zufriedenheit.
Unser Jubilar kann auf ein eindrucksvolles Leistungspaket im Engagement um unsere Jagdgebrauchshundbewegung verweisen.
Hier sei kurz darauf verwiesen, 21 Jahre Vereinsvorsitzender des JGV Schleswig - Holstein e.V., Präsidialmitglied des JGHV, davon 10 Jahre Vizepräsident, mehr als 10 Jahre Geschäftsführer des DD – Weltverbandes mit allen Aktivitäten die eine solche Aufgabe an Internationalität erforderlich macht.
 
Seine reichhaltigen Erfahrungen aus dieser Zeit hat er gerne, da wo es gewünscht war, auch anderen Zuchtvereinen zur Verfügung gestellt. Hilfreich war für viele, da wo es um die Gründung von Weltverbänden ging.
Besonders erwähnenswert ist seine Loyalität, stete Hilfsbereitschaft gepaart mit ausgesprochener Höflichkeit und sein Fleiß, wo immer man ihn darum bittet, bzw. eine Sache es erforderlich macht.
 
Wir wünschen unserem Vizepräsidenten, Herrn Schmidt – Körby, noch viele Jahre der Freude im Kreis seiner lieben Familie, bei Jagd und unseren Jagdgebrauchshunden.
 
Präsidium des JGHV

Streiflichter vom 98. Verbandstag des JGHV

VZPO verabschiedet

112 Jahre nach seiner Gründung trafen sich Freunde und Förderer des Jagdgebrauchshundewesens um den 98. Verbandstag des Jagdgebrauchshundverbandes zu begehen. Die hessische Bischofsstadt Fulda war, wie in den Jahren zuvor, mehrere Tage lang Dreh- und Angelpunkt vieler Versammlungen und Sitzungen rund um den Jagdgebrauchshund.

Ehrungen
Bereits am Vortag des eigentlichen Verbandstages wurden anlässlich der Sitzung der Jagdgebrauchshundevereine Klaus Conrad, Paul Theelen und der ehemalig und langjährige Sprecher der JGV‘s Uwe Tabel mit einem Ehrenteller des JGHV geehrt. Uwe Tabel hat sich zweifelsohne als langjähriger Mitstreiter, Quer – und Vordenker der Jagdgebrauchshundebewegung große Verdienste erworben. Schade und für viele etwas unverständlich, dass diese Ehrung nicht im Rahmen des Verbandstages erfolgte. Überrascht war hingegen nicht nur die Verbandsversammlung, sondern auch ganz offensichtlich der Geehrte selbst, als JGHV – Präsident Werner Horstkötter nach einer Laudatio durch Ehrenpräsident Heinrich Uhde aus der Hand des JGHV – Vizepräsidenten Wolf Schmidt – Körby für seine herausragenden Verdienste um den JGHV das „Große Goldene Leistungsabzeichen mit Eichenkranz“ entgegennehmen konnte.

JGHV Verbandstag 2011

Mit großem Applaus ehrte die Versammlung aber auch die erfolgreichen Züchter und Führer, die auch in diesem Jahr anlässlich des Verbandstages geehrt wurden. Zu den Geehrten gehörten in diesem Jahr aber auch langjährige Funktionäre der Jägerschaft. Gerhard Delhougne und Dietrich Möller wurden für Ihre langjährige gute Zusammenarbeit mit dem JGHV mit der Leistungsplakette in Gold ausgezeichnet.

Grußworte

Neben DJV-Präsident Jochen Borchert, hielten der Präsident des LJV Hessen, Dietrich Möller, sowie das im VDH-Vorstand für das Jagdgebrauchshundewesen zuständige Mitglied Josef Pohling Grußworte an die Versammlung und forderten übereinstimmend zum Schulterschluß der Verbände und zur vertrauensvollen Zusammenarbeit auf.

Festvortrag
Seeben Arjes, bekannter Schweißhundführer, pensionierter Forstmann und namhafter Autor kritischer Beiträge zu Thema Jagd hielt einen ausgezeichneten Vortrag mit dem Thema: „... so beginnt ein Hundeleben“, in dem er in Wort und Bild die gespannte Zuhörerschaft in die Zeit zwischen Welpengeburt und Welpenabgabe führte. Ein ebenso bemerkenswerter, wie lehrreicher Vortrag, der Wissens-und Nachdenkenswertes rund um das Thema Welpenaufzucht verständlich, praxisnah und gleichermaßen faszinierend dem interessierten Publikum näher brachte.

Bericht des Präsidenten
JGHV-PräsidentIn seinem Jahresbericht verwies JGHV-Präsident Werner Horstkötter auf die weiterhin nicht gelöste Problematik des Einsatzes von E-Reizgeräten. Bundesweite Regelungen sind derzeit offensichtlich nicht möglich. Landesweite Lösungen sind trotz sachlicher Notwendigkeit und einer an Sachkunde gebundenen Erlaubnis vor dem Hintergrund politischer Befindlichkeiten scheinbar unmöglich. Der JGHV ist dennoch weiterhin bemüht zu einer sinnvollen, tierschutz-und praxisgerechten Lösung beizutragen.
Nur kurz ging Horstkötter auf die „Entenstudie Schleswig – Holstein“ ein. Die Unverzichtbarkeit der Arbeit hinter der lebenden Ente nach der Methode „Prof. Müller“ steht außer jeder Diskussion. Alle anderen Lösungsansätze nehmen in ihrer Endkonsequenz billigend das Leid krankgeschossener Enten in Kauf ! Grund genug, sich auch weiterhin auf allen Ebenen für die Methode „Müller“ stark zu machen.
In einem umfangreichen Abstimmungsverfahren wurde abschließend die neue VZPO auf die Reise gebracht. Manches schien den Delegierten nicht gut durchdacht und wurde in letzter Sekunde noch geändert. Ganz offensichtlich ist die angestrebte Harmonisierung der Prüfungsordnungen doch nicht so einfach , wie gedacht. Manchmal freilich mussten sich die Delegierten auch nach der Sinnhaftigkeit des Änderungsvorschlages
fragen. Zu guter Letzt aber gelang es Prüfungsobmann Ulrich Augstein die neue VZPO (gültig ab 1.1.2012) durch die Abstimmung zu bringen. Sie gilt nun bis zum 31.12.2016.

Anstehende Wahlen in 2012
Auf dem Verbandstag 2012 ist die Stammbuchkommission des JGHV neu zu besetzen. Hierzu wurde eine Wahlkommission gebildet und die Vereine und Verbände sind sicherlich gut beraten sich rechtzeitig Gedanken um die Neubesetzung dieser wichtigen Verbandseinrichtung zu machen.
Eine ausführliche Berichterstattung zum Verbandstag 2011 erfolgt im „Jagdgebrauchshund“ 5/2011 mit Veröffentlichung des Protokolls.
Der 99. Verbandstag findet am 18.3.2012 am selben Ort statt.

Karl Walch

Mit freundlicher Genehmigung des Landwirtschaftsverlages

Zulassung von Hunden mit Registrierpapieren zu Verbandsprüfungen des JGHV

§ 23 Die Verbandsprüfungen
(Gültig ab 01.01.2011)

(1) Eine sorgfältige, an wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtete und objektiv kontrollierte Zucht schafft die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung gesunder, wesensfester, sozialverträglicher und ihren jeweiligen Aufgaben ge­wachsener Jagdhunde. Sie dient damit tierschützerischen Belangen sowohl in Bezug auf das bejagte Wild als auch den Jagdhund selbst.

Das Prüfungswesen dient der Feststellung der Leistungsfähigkeit der Hunde für die Jagd, züchterischen Belangen in Bezug auf die Gesamtpopulation einer Rasse und schafft die Grundlage für Wertschätzungen.

(2) Alle dem JGHV angehörigen Vereine zu § 3 (1) Nr. 1 a) – e) der Satzung sind kraft ihrer Mitgliedschaft berechtigt, Prüfungen unter Beachtung der Prüfungsordnungen und der Rahmenrichtlinien des JGHV auszurichten.

(3) Es wird unterschieden zwischen

a) Prüfungen und Leistungszeichen, die allgemeinverbindlich sind (z. B. VSwP, VPS, Btr, AH usw.). Diese werden von der Hauptversammlung des JGHV beschlossen,

b) gemeinsamen Zucht- und Gebrauchsprüfungen der Vorstehhunde (VJP, HZP, VGP), durch die die Vergleichbarkeit und Erhaltung eines der Jagdpraxis entsprechenden Leistungsstandards gewährleistet werden soll. Diese Prüfungs­ordnungen werden von den Vorstehhundzuchtvereinen und von den Vereinen, die regelmäßig mindestens alle 2 Jahre diese Prüfung durchführen, auf der Hauptver­sammlung des JGHV beschlossen,

c) sonstigen Prüfungen der Zuchtvereine, deren Prüfungsordnungen von diesen be­schlossen werden.

(4) An den Prüfungen gem. Abs. 3 dürfen teilnehmen alle anerkannten Jagdhunde,
das sind

a) im Zuchtbuch eines dem JGHV und VDH angehörenden Zuchtvereins/Verbandes eingetragene Jagdhunde, sowie im VJT und VJB gezüchtete Hunde ( Bestands­schutz )

b) im Ausland gezüchtete Jagdhunde, deren Rasse durch einen zuchtbuch­führ­enden Verein im JGHV vertreten ist und deren Ahnentafel mit dem FCI – Stempel
versehen ist.

c) alle von einem Zuchtverein / Verband registrierten und durch den Aufdruck
des „Sperlingshundes“ auf dem Registrierpapier qualifizierten Jagdhunde.

(5) An den Leistungsprüfungen (z. B. VGP, VSwP, VFSP, VStP) dürfen darüber hinaus
teilnehmen alle zugelassenen Hunde, das sind

a) im Ausland gezüchtete Jagdhunde bestimmter Rassen und deren Nachkommen, die nicht unter (4) b fallen mit einer von der FCI anerkannten Ahnentafel, deren Identität vom VDH geprüft ist und

b) in Deutschland gezüchtete Jagdhunde bestimmter Rassen mit Ahnentafel eines VDH-Zuchtvereins, der nicht Mitglied im JGHV ist.

(6) Übergangsvorschrift : Diese Bestimmungen treten ab 01.01.2011 in Kraft

Die Zulassung auf Grundlage der Zweckbestimmung des Verbandes wird vom Präsidium des JGHV einmal widerruflich für die jeweilige Rasse nach Absprache mit dem VDH erteilt.