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| AKTUELL |
Immer mehr Projekte „zielorientierte Jagd“04.05.2010 Auf der diesjährigen
Hauptversammlung unseres Verbandes wurde mit überwältigender
Mehrheit festgelegt, die Landesjagdverbände und Hegegemeinschaften
zu unterstützen, die sich gegen die Projekte „zielorientierte Jagd“
stellen. Insbesondere wurde die Hegegemeinschaft „Rochauer Heide“ im
Land Brandenburg angesprochen. |
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Streiflichter vom 97. Verbandstag des JGHV26.03.2010 Im 111. Jahr nach seiner Gründung trafen sich Freunde und Förderer des Jagdgebrauchshundewesens um den 97. Verbandstag des Jagdgebrauchshundverbandes zu begehen. Wie seit vielen Jahren war die hessische Bischofsstadt Fulda mehrere Tage lang Dreh- und Angel-punkt vieler Versammlungen und Sitzungen rund um den Jagdgebrauchshund. Der 97. Verbandstag stand im Zeichen anstehender Wahlen und richtungsweisender Anträge.
In Vertretung des DJV-Präsidenten und als langjähriger Präsident der Landesjägerschaft Bremen eröffnete Gerhard Delhougne, nach den einführenden Grußworten des JGHV Präsidenten Werner Horstkötter, den Reigen der Gastredner. Er hob in seinen Worten nicht nur den Stellenwert des deutschen Jagdgebrauchshundewesens in aller Welt hervor, sondern warnte auch ausdrücklich vor der drohenden Zersplitterung des deutschen Jagdrechtes. Hier gilt es nicht nur sachlich fundierte Standpunkte mit Nachdruck zu vertreten, sondern auch öffentlich wirksam die Geschlossenheit der Jägerschaft zu demonstrieren. In diesem Zusammenhang richtete er an die Anwesenden die dringende Bitte die Unterschriftenaktion des DJV gegen die Zersplitterung zu unterstützen. Der amtierende Präsident des VDH, Prof. Friedrich, reflektierte in seinem Grußwort in besonderer Weise über die Begriffe: „Ökonomie, Zertifizierung und Monopolismus“ und setzte sie in Beziehung zur Jagdgebrauchshundezucht. Er forderte die anwesenden Delegierten vor dem Hintergrund der nun zu beschließenden „Ordnung für das Verbandsrichterwesen“, nicht nur aus kartellrechtlichen Gründen, dringend dazu auf die Qualifizierung der Richter voran zu treiben und zu dokumentieren. Ähnlich wie Gerhard Delhougne forderte auch Hessens LJV-Präsident Möller zu Einheit und Geschlossenheit auf und hieß die Delegierten in Hessens guter Stube willkommen. Ehrungen Nach umfangreichen Ehrungen verdienter Führer, Züch Angesichts des umfangreichen Programmes des Verbandstages ging der Präsident des JGHV, Werner Horstkötter, in der gebotenen Straffheit auf die wichtigen Ereignisse des vergangenen Jahres ein. Nach wie vor nimmt das Thema E-Reizgerät im Präsidium des JGHV breiten Diskussionsraum ein. Personelle Veränderungen im zuständigen Ministerium haben es aber auch im Jahr 2009 nicht ermöglicht zu einer bundesweit einheitlichen Gesetzesregelung vorzustoßen. Der JGHV „sitzt“ dieses zeit- und arbeitsintensive Thema „nicht aus“, so Horstkötter, sondern wartet, bei stetigem Kontakt zu den zuständigen Ministerien, ab. Als Nachfolger von Uwe Tabel, stellte abschließend Horstkötter Frank Wagner vor, nicht ohne die großen Verdienste von Uwe Tabel als geistreicher Querdenker im Vorsitz der Prüfungsvereine im JGHV gewürdigt zu haben.
Umfangreiche Anträge Im Anschluss wurden die verschiedenen, in den einzelnen Gremien bestens vorbereiteten, Anträge zur Diskussion gestellt und nach einigen, überwiegend redaktionellen, Änderungen abgestimmt. Mit großer Mehrheit wurde die, ab 1.9.2010 gültige, neue Ordnung für das Verbandsrichterwesen angenommen und macht damit den Weg für ein neues Selbstverständnis des Richterwesens im JGHV frei. Die im Rahmen der selbstauferlegten Verpflichtung zur Fortbildung bestehende Bezugspflicht des Verbandsorganes „Der Jagdgebrauchshund“ wurde ebenfalls mit deutlicher Mehrheit positiv beschieden. Mit Übergangsfrist bis zum 1.1.2012 müssen damit alle Verbandsrichter Bezieher des Verbandsorganes sein (Ausnahme: mehrere Verbandsrichter unter einer Wohnadresse) und können damit fortan durch den Verband stets direkt auf dem laufenden gehalten werden. Wahlen Turnusgemäß waren in diesem Jahr das Präsidium und der Disziplinarausschuss des JGHV neu zu wählen. Mit überwältigender Mehrheit wurde das amtierende Präsidium durch Wiederwahl im Amt bestätigt. Auch der neue Disziplinarausschuss konnte reibungslos installiert werden. Eine ausführliche Berichterstattung zum Verbandstag 2010 erfolgt im „Jagdgebrauchshund“ 5/2010 mit Veröffentlichung des Protokolls. Der 98. Verbandstag findet am 20.3.2011 am selben Ort statt. Karl Walch |
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Europas größte Messe für Jagd und Angelfischerei
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Messe "Pferd und Jagd" in Hannover - Wieder Rekordergebnisse18.01.2010 Die Messe „Pferd & Jagd“, die nach 4 Tagen am 6. Dez. 2009 zu Ende ging, erbrachte wieder neuerliche Rekordergebnisse. Die Besucherzahl stieg um 2,5% gegenüber Vorjahr, auf 83.000. Nach 71,3% im Vorjahr, kauften 81,4% der Besucher dieses Jahr auf der Messe ein! Die Erwartungshaltungen der Aussteller seien z. T. deutlich übertroffen worden. Von wirtschaftlich angespannter Lage war nichts zu spüren!
Die schlichte Pressemeldung in „Hannoversche Allgemeine Zeitung“
nach dem Interview mit der Geschäftsführerin, Carola Schwennsen, von
Fachausstellungen Heckmann. Zweifellos liegt der Schwerpunkt dieser
Messe auf dem Wort „Pferd“ und ist in ihrer Art wohl die Größte in
Europa. Gleichwohl waren mehr als 300 Aussteller im Jagdbereich mit
ihren Sortimenten vertreten, so dass der interessierte Jäger nahezu
alle Produkte erwerben konnte. Für den Bedarf „Hunde“ boten 40
Aussteller ihre Produkte an. Und eine zunehmende Tendenz auf dieser
Messe ist nicht zu übersehen, der Bereich Angeln und Fischen, mit
allen Fassetten die der Verbraucher sich wünscht und vorstellt. Werner Horstkötter entnommen aus: Der Jagdgebrauchshund 1/2010 |
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Gutachter treffen sich24.11.2009 Unter Leitung des JGHV Justitiares Olaf
Bruns und des JGHV Stammbuchführers Wolfgang Wischmeyer, trafen sich
am 22.11.2009 38 Verbandsrichter in Fulda/Keulos um sich als
Sachverständiger (JGHV) fortzubilden. Die seinerzeit von JGHV –
Ehrenpräsident Uhde ins Leben gerufenen Sachverständigenseminare
dienen nicht nur dazu den Wissensschatz der Gutachter zu erweitern
und rasseübergreifende Informationen auszutauschen, sondern tragen
entscheidend dazu bei, dass Gutachten bundesweit nach
nachvollziehbaren und möglichst einheitlichen Kriterien erstellt
werden. Gutachter, die nicht mindestens alle 4 Jahre an einer
derartigen Fortbildungs-veranstaltung teilnehmen, werden aus der
Liste des JGHV als Sachverständige gestrichen. Insgesamt sind
derzeit bei der Geschäftsstelle des JGHV 76 Damen und Herren als
Gutachter registriert, die bei Bedarf Wertgutachten erstellen
können.
Wolfgang Wischmeyer führte dann in seinen Ausführungen in die Wertfestsetzung von getöteten oder verunfallten Jagdgebrauchshunden ein. Gemeinsam mit den Seminarteilnehmern, die zum überwiegenden Teil bereits seit vielen Jahren Gutachten erstellen, erarbeitete er Anhaltswerte für die aktuellen Marktpreise unterschiedlichster Jagdgebrauchshundeschläge. Hilfreich war dabei, dass ein gut informierter Personenkreis aus beinahe allen im JGHV vertretenen Rassen zugegen war und so eine Vielzahl von Erfahrungen in das Zahlenwerk einfloss. Selbstverständlich können im Rahmen dieser Veranstaltung nur Hilfsgrößen und Rahmenwerte benannt werden, da jeder Hund für sich alleine betrachtet und begutachtet werden muss. Dennoch helfen die ermittelten Werte Ausreisser nach oben, aber auch nach unten zu verhindern. Beispielhaft sei an dieser Stelle der Werterahmen eines VGP - Hundes mit Zusatzprüfungen/Leistungszeichen Btr, HN und LN erwähnt. Er liegt derzeit, je nach jagdlichem Erfahrungsgrad und den einzelnen Prüfungsergebnissen, zwischen 3550.- und 4550.- Euro. Altersmäßige Abschreibung Für breiten Diskussionsbedarf
sorgte das Thema der altersmäßigen Abschreibung eines Jagd-gebrauchshundes.
Veränderte Jagdformen in beinahe allen Regionen Deutschlands seit
Beginn der 80er Jahre und die verbesserte Versorgung der Hunde
sowohl aus tiermedizinischer Sicht, als auch aus Sicht der
verbesserten Futtermittel und Haltung, bedingen einerseits, dass
viele Jagdgebrauchshunde, insbesondere Vorstehhunde, erst zu einem
späteren Zeitpunkt einen hohen jagdlichen Erfahrungsschatz
aufweisen, als dies in früheren Jahrzehnten mit höheren
Niederwildbesätzen der Fall war und andererseits führt die
verbesserte Tierhaltung zu einer längeren Lebenserwartung und
Gebrauchsfähigkeit der Hunde. Karl Walch |
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| PRÜFUNGSWESEN |
Zulassung von Hunden mit Registrierpapieren zu Verbandsprüfungen
des JGHV
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Bis auf
Widerruf zugelassene Rassen aus dem Ausland Hunderassen aus dem Klub für Terrier (KFT) |
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