Auf unserer Internetseite wurden die „Fragen aus der Prüfungspraxis“ unter Prüfungswesen aktualisiert. In regelmäßigen Abständen werden wir die von der Stammbuchkommission entschiedenen und im „Der Jagdgebrauchshund“ veröffentlichten Fragestellungen ergänzen.

Friedhelm Röttgen

Man braucht das Rad nicht immer neu zu erfinden

Vor einigen Jahrzehnten wurde vielfach noch von Blut geredet und geschrieben, wenn es um die Erbanlagen unserer Hunde ging. Aber schon lange ist die Zeit her, in der man glaubte, das Blut sei der Träger von Erbanlagen.
Wie die moderne Vererbungswissenschaft (Genetik) uns ja wissen lässt, sind die Träger des Erbgut an die in der Keimzelle enthalten Chromosomen gekettet. Jedes Individuum hat eine für seine Art spezifische Anzahl von Chromosomen als Träger des Erbgut.

Für die im Juni und Juli stattfindenden Jagdkynologischen Seminare sind noch Plätze frei. Bitte melden Sie sich frühzeitig an; Sie erleichtern damit unsere Planung und sichern sich einen Seminarplatz.

Pressemitteilung der Vereinigung der Jäger des Saarlandes und der jagdkynologischen Vereinigung Saarland

In der neuen Verordnung zur Durchführung des Saarländischen Jagdgesetzes wurden auch bei der Brauchbarkeitsprüfungsordnung Änderungen vorgenommen. Einer Forderung des DJV nach Anerkennung der Brauchbarkeitsprüfungen anderer Bundesländer wurde Rechnung getragen.

Am 26.5.2016 hat Herr Joachim Orbach einen sehr lesenswerten Artikel über den JGHV auf Outfox World veröffentlicht. Den Link dafür finden Sie hier.

 

Als regionale Vertretungen des Jagdgebrauchshundeverbandes (JGHV) gründete sich die Jagdkynologische Vereinigung Rheinland-Pfalz (JKV) am 12.05.2016 in der Gutsschänke Bonnheimer Hof nahe Bad Kreuznach.
Die JKV Rheinland-Pfalz versteht sich als Bindeglied zwischen dem JGHV und den hierin organisierten Hundeführerinnen und –führern im Lande. Die Aufgaben der neu gegründeten Vereinigung orientieren sich an den Zielen des JGHV, d.h. sie wird primär die Vertretung der jagdkynologischen Belange bei Landesbehörden sein, aber auch den Landesjagdverband bei allen jagdkynologischen Aktivitäten beraten und unterstützen. Besonderes Augenmerk wird zudem auf eine Öffentlichkeitsarbeit für das Jagdhundewesen gelegt.

Mit freundlicher Genehmigung von WILD UND HUND

AUSBILDUNG UND PRÜFUNG
In immer mehr Bundesländern wird die Ausbildung von Jagdhunden an der sogenannten Müller-Ente verboten. Ist die Variante der kurzzeitig flugunfähig gemachten Ente ein Auslaufmodell? Sollten sich Zucht- und Prüfungsvereine eine Alternative überlegen?
Thore Wolf

„Die Müller-Ente ist tot – lang lebe die Müller-Ente.“ Kaum ein Spruch könnte die seit Jahren dauernde Diskussion um die Jagdhundeausbildung an der lebenden, flugunfähig gemachten Ente besser treffen. In immer mehr Bundesländern wird sie verboten, zuletzt in Nordrhein-Westfalen. Dort wurde 2015 im Zuge der Jagdgesetznovelle die kurzfristig mittels Papiermanschette an den äußeren Schwingenfedern flugunfähig gemachte Ente durch die flugfähige ersetzt.